Guten Morgen, jeder weiß dass der übermäßige
Fettkonsum ungesund ist. Egal ob es sich dabei um Kokosöl oder Schweineschmalz
handelt. Beides ist im Übermaß gesundheitsschädlich. Aber die meisten beziehen das auf ihr Körpergewicht
und den damit verbundenen Korrelationen zu Krankheiten. Aber man kann auch mit einer kohlenhydratreichen
oder einer proteinreichen Kost fett werden. Ich selber bin der lebende Beweis dafür. Ich habe schon jede Makronährstoffverteilung
hinter mir und eine reine Umverteilung der Makronährstoffe führt nicht zur Gewichtsabnahme. Ja ich weiß tausende Bücher und nun auch
Youtube Kanäle wollen Euch das weis machen, aber in den meisten Fällen wollen sie einfach
nur durch einfach Aussagen Geld mit den Hoffnungen der Menschen verdienen. Ich habe 165kg gewogen und über 20 Jahre
Abnehmerfahrung. Der Schlüssel zum Abnehmen liegt definitiv
nicht nur in der Makronährstoffverteilung, auch wenn man diese vorteilhaft gestalten
kann. Aber Abnehmen ist nicht das Thema heute, da
habe ich schon diverse andere Videos dazu gemacht, siehe auch in den Infokarten oben,
sondern warum der übermäßige Fettkonsum ungesund ist und wie Fettsäuren Krebs begünstigen.
Zahlreiche epidemiologische Studien haben
gezeigt, dass fettleibige Menschen häufiger an Kolorektalkarzinom (und mindestens neun
weiteren Krebsformen) erkranken. Die Frage war aber, ob das Krebsrisiko auf
dem Übergewicht als solches beruht oder auf ganz bestimmte Teile der Ernährung bzw. dann
des Körpers. Und hier eben dann die Fettsäuren. Wie schon erwähnt bisher waren einzig und
alleine die Korrelationen zu Krankheiten das Argument gegen Übergewicht, aber eine exakte
Kausalität hat man bisher nicht gefunden. Aber seit 03. März diesen Jahres scheint
man nun eine konkrete Erklärung dafür gefunden zu haben wie genau Fettsäuren das Auslösen
und das Wachstum von Krebs begünstigen.
In einer Studie die im Nature veröffentlicht
wurde, den Link gibt’s unten in der Infobox wurde sowohl in vitro als auch in vivo bei
Tieren folgender Zusammenhang aufgezeigt. Als Erstes muss man jedoch wissen dass die
Ursprungszellen des Kolorektalkarzinoms die Stammzellen, die sich auf dem Grund der
Darmkrypten befinden sind . Wenn man nun übermäßig Fett konsumiert, werden im im Darm eben dann
diese Stamm- und andere Vorläuferzellen der Schleimhaut aktiviert. Sie bilden dort zusammen mit den Paneth-Zellen,
die für die lokale Immunabwehr verantwortlich sind, eine kleine autarke Einheit aus der
sich dann selbstständig die Darmschleimhaut erneuert. Unter dem Einfluss der Paneth-Zellen kommt
es dann zur Bildung von Vorläuferzellen, aus denen sich dann die normalen Darmepithelien
entwickeln. Diese Epithelien werden dann durch Zellteilung,
quasi die Darmkrypten hinaufgeschoben und erneuern die Schleimhaut.
So weit so gut. Diese Zellen agierten dann aber zunehmend
unabhängig von den umgebenden Paneth-Zellen. Denn normalerweise werden in den Zellkulturen
Stammzellen und Paneth-Zellen benötigt, um kleine Organoide wie die Darmepithelien zu
bilden. Die Stammzellen die die Forscher untersucht
haben, nachdem sie in vitro und in vivo vermehrt Fettsäuren zugeführt haben bildeten jedoch
auch ohne Paneth-Zellen Organoide. Diese Unabhängigkeit des Wachstums und der
Transformation der Stammzellen ist ein ganz klarer Indikator für ein Auslösen oder zumindest
eine Begünstigung des Krebswachstums. Die Forscher konnten auch die zellulären
Mechanismen die diesen Zusammenhängen zu Grunde liegen entschlüsseln. Die zugeführten Fettsäuren führen im Zellkern
zur Aktivierung von PPAR-delta. Das bedeutet per oxi some, pro liferator,
activated receptor. Und das sind Rezeptoren, die auf ein Signal
hin die Aktivität verschiedener Gene verändern, alo genetisch wirksam wird. Und wie wir ja alle wissen steht Krebs im
engen Zusammenhang mit der Mutation von Genen. Bei einer Stimulierung von diesen PPA Rezeptoren
stellen die Zellen die Energieproduktion auf die Verwendung von Fettsäuren um, was prinzipiell
ja auch Sinn macht, da diese Ressource wenn im Überfluß zugeführt ja ausreichend vorhanden
ist.
Allerdings fördert die Stimulierung von PPAR-delta
auch die Fähigkeiten der Stammzellen und der Vorläuferzellen, sich in eigenständige
Organoide zu verwandeln. Und das kann ein Meilenstein in der Krebsforschung
sein. Die Untersuchungen müssen natürlich noch
bestätigt werden und auch auf den Menschen übertragen werden. Auch ist eine fetthaltige Ernährung sicher
nicht die einzige Ursache für das Krebswachstum. Aber wenn die fetthaltige Ernährung den Pool
der Stammzellen vergrößert und die Fähigkeit zur Bildung von Organoiden erleichtert, dann
erklärt dass auch die starke Korrelation zwischen Adipositas und Darmkrebs in den epidemiologischen
Studien.

Was bedeutet das für uns. Generell und da hatte ich ja schon am Anfang
des Videos darauf verwiesen, habe ich schon reichhaltige Erfahrungen mit den verschiedenen
Makronährstoffverteilungen gemacht und kann zweifelsfrei feststellen, dass Fett von vorne
bis hinten nie förderlich war. Viele Menschen argumentieren immer mit, ja
aber Fettsäuren sind wichtig. Vor allem die Omega 3 Fettsäuren. Ja das sind sie, aber für gesunde Menschen
reichen bereits 0,3Gramm Omega 3 Fettsäuren aus um ihren Tagesbedarf zu decken. Auch das Argument, dass es fettlösliche Vitamine
gibt und man deshlab seinen Salat in Olivenöl ertränken muss ist Schwachsinn. Die benötigen Fette sind sind im Gemüse
bereits enthalten. Solche Menschen sind typische Marketingopfer. Denn das Marketing sagt: Einige Vitamine benötigen
Fett um im Körper verwertbar zu sein. Und im selben Slogan sagen sie: Unser Öl
hat total hochwertige Fettsäuren. Sie sagen nicht Du brauchst das Öl um dass
die Vitamine verwertet werden können.
Denn das wäre schlichtweg falsch und dann
könnte man sie verklagen. Aber das ist Marketing. Es gibt Vitamine die Fett brauchen um verwertbar
zu werden. Wir bieten ein Öl. Und einfach den Fakt nicht erwähnen, dass
das Gemüse bereits genug Fettsäuren enthält um die fettlöslichen Vitamine für den Körper
verwertbar zu machen. Ich habe ja nun auch im Rahmen der Rohkosternährung
und der Auswertung der täglichen Nährstoffzufuhr die Erfahrung gemacht, dass weder Öl noch
sonstige zugeführte Fettigkeit außerhalb von natürlichem Obst, Gemüse und Samen notwendig
ist. Und dann wird nämlich auch wieder ein Kreis
draus. Denn nur was von Natur für uns designed wurde
an Nahrung ist gesunde Nahrung. Und entsprechend ist jede Fettigkeit wie eben
auch Kokosöl und Olivenöl, so sehr man sicher induktiv spezielle Dinge findet wo das entsprechende
Marketing diese Öle gerechtfertigt pushen kann, einfach nicht natürlich und unterstützt
potentiell jede Entartung des Körpers und damit vor allem Krebs.
Was ich bisher intuitiv angenommen habe, hat
nun sogar ein wissenschaftliches Fundament. Ich sage aber auch dazu, ich nutze selber
auch etwas Olivenöl für den Salat und ärgere mich auch über diese Zusammenhänge und stelle
mich nicht hier als karger genussbefreiter Rohköstler hin und freue mich über diese
Informationen. Aber hier geht es nicht um meine Wünsche
und meine Befindlichkeiten, sondern darum dass ich informiere was in der Wissenschaft
abgeht und wie der Stand der Dinge ist. Also kann meine Empfehlung an alle Menschen
und auch an mich selbst nur lauten. Kompletter Verzicht auf Öle, Margarine und
alle verarbeiteten fetthaltigen Produkte. Ich hoffe ich konnte diejenigen unter Euch
die auch an der schmerzhaften Wahrheit interessiert sind über den aktuellen Stand der Wissenschaft
aufklären und alle anderen wenigstens dazu animieren zum Einen genau zu schauen was die
Marketingbotschaften genau sagen und zum anderen nicht irgendwelchen Büchern, Youtubern oder
selbsternannten Ernährungsexperten zu glauben. Und wenn ihr mal ganz tief in Euch reinhört
und Euren Körper fragt was die natürlichste und damit optimale Nahrung für ihn ist. Wird er Euch sagen. Roh & Unverarbeitet! Meinen Umstieg auf die Rohkost könnt ihr
in der Playlist zum Thema nachvollziehen.
Wenn ihr noch nicht einmal Vegan seid, dann
empfehle ich entsprechend mein veganes Tagebuch von Tag 1 an, gestern noch 1 kg Mett und nächster
Tag Vegan. Wir sehen uns morgen wieder. Euer Christian!.
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